Wer. Was. Wie. Warum.

‘Wie, nur ihr zwei? Wirklich ganz bis nach Venedig? Ach, das wollte ich auch immer mal machen.’ Die Reaktionen auf unser Vorhaben sind ganz unterschiedlich. Und so manche Frage konnten wir gar nicht spontan beantworten. Daher hier ein kurzes wie, was, wo, warum zu uns ganz persönlich.

Wer bist du?
Barbara, 32 Jahre.

Was machst du eigentlich?
Art Direktor

Warum diese Tour?
Es geht nicht um Urlaub oder Erholung. Auch nicht um das Pilgern oder eine Fernreise. Vielleicht wäre es sogar egal, wohin wir gehen oder welche Route genau wir verfolgen. Wichtig ist, dass wir gehen. Und dabei ist es doch großartig, wenn wir dem viel umschriebenen ‘Traumpfad’ folgen.

Warum jetzt?
Ich will später nicht sagen, ich wäre ‘fast’ mal nach Venedig gelaufen.

Warum wir?
Wir kennen uns seit über 20 Jahren. Wir sind Lager-erprobt und Gipfel-fest, teilen Freunde, Freizeit, Leidenschaften. Also fragen wir doch besser: warum NICHT wir?

Warum dieser Blog?
Da begibt man sich in die Bergeinsamkeit, auf eine Tour die der Besinnung und Einkehr dienlich sein soll und ist dann ständig auf der Suche nach Netz. Natürlich müssen wir achtsam sein, den besonderen Moment vor lauter ‘posten’, ‘bloggen’ und ‘sharen’ nicht zu verpassen. Und doch gibt es diesen Drang zu dokumentieren, zu visualisieren und zu erzählen. Daraus wird dann unsere ganz persönliche Geschichte. Ohne den Anspruch auf Vollständigkeit. Dafür aber mit Liebe zum Detail, Sinn für das Schöne, Mut zur Ehrlichkeit und ganz viel Achtsamkeit.

Was werde ich am meisten vermissen?
Körperhygiene. Kleiderschrank. Kaffeetrinken.

Und in echt?
Körperhygiene ist relativ. Auf Hütten stinken eh alle irgendwann. Der Kleiderschrank fühlt sich um so größer an, wenn ich wieder zurück bin. Und Kaffeetrinken? Spätestens ab der italienischen Grenze ist der eh viel besser. Daher: fragt mich in drei Wochen nochmal.

Was erwarte ich mir?
Aussicht. Erkenntnis. Einkehr. Besinnung. Oder einfach nur einen großartigen Sommer.

Wovor habe ich am meisten Angst?
Dass irgendein Körperteil seinen Dienst versagt. Und die ersten zwei Tage in der Ebene.

Worauf freue ich mich am meisten?
Zufriedenheit. Dankbarkeit. Fit sein. Tolle Fotos und die passenden Erinnerungen dazu in meinem Kopf.

Was ich sonst noch loswerden möchte?
Kommt noch jemand mit?

Wer bist du?
Melanie, 32 Jahre.

Was machst du sonst?
Social Media Manager

Warum diese Tour?
Es soll keine klassische Auszeit sein (Fernreise, einmal um die Welt etc.). Mir gefällt der Gedanke aus der Haustür meiner Münchner Stadtwohnung zu spazieren und einfach loszugehen. Kein Flugzeug, kein Mietauto, nur die Bergstiefel als Fortbewegungsmittel.

Warum jetzt?
Weil ich jetzt den Mut dazu gefunden habe und mir die Zeit dafür nehme.

Warum dieser Blog?
Natürlich gibt es sie bereits: Reiseberichte Traumpfad München-Venedig (Google zeigt mir rund 22.500 Suchergebnisse), fast schon ein alter Hut. Allesamt sehr informativ aber oft rein rational und einfach nicht schön. Wir wollen das ein bisschen anders machen. Natürlich wird es auf diesem Blog auch Infos zum Fernwanderweg geben. Wichtiger sind jedoch die kleinen Dinge, Emotionen, Herausforderungen und – ich hoffe doch – amüsanten Episoden die solch ein Unterfangen mit sich bringen. Und diese möchte ich mit Familie, Freunden und andere Bergbegeisterten teilen.

Warum wir?
Die Barbara kenne ich bereits aus Schulzeiten, d.h. seit 20 Jahren. Während dem Studium mal kurz aus den Augen verloren, dann jedoch sehr schnell aufgrund gemeinsamer Leidenschaften (die Berge, das Wandern, das Mountainbiken, das Kochen, der Cappuccino in der Loretta Bar, die gleichen (unabgestimmten) Outfits) wieder zusammen gefunden. Einen dreiwöchigen Neuseelandtrip im Camper haben wir bereits absolviert – ich sehe optimistisch auf unsere Tour;-).

Was werde ich am meisten vermissen?
Meinen Mann Christoph. Mein Kopfkissen. Meine elektrische Zahnbürste (ganz die Zahnarzttochter).

Und in echt?
Christoph, der mir die kalten Füße wärmt (vielleicht kann ich das Barbara beibringen?!).

Was erwarte ich mir?
Eine Auszeit vom Alltag. Neue Ideen, inspirierende Gespräche und viele Berge.

Wovor habe ich am meisten Angst?
Dass meine Erwartungen nicht der Realität entsprechen. Dass es jeden Tag regnet. Nur Schnarcher im Lager.

Worauf freue ich mich am meisten?
Die Weite, in der Früh als erstes auf dem Berg zu sein, kein „Was ziehe ich heute an?“ (das gleiche Merino T-Shirt wie vor zwei Tagen), die Freude auf die Brotzeit nach einer acht Stunden Tour.

Was ich sonst noch loswerden möchte:
Das wird richtig gut!

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