Wandern mit Baby #5: Die Rotwand – Ein Bergklassiker im bayerischen Voralpenland

Hier kommt alpines Feeling auf und dabei ist die Rotwand bis kurz vor dem Gipfel bequem über Forstwege zu erreichen. Perfekt für einen Bergausflug mit Baby. Und mit Glück kann man auch Murmeltiere und Gämsen beobachten.

Nicht allzu spät sollte man diese Tour starten, da die Parkplätze rund um den Spitzingsee – zumindest am Wochenende – schnell voll sind. Es führen mehrere Wege auf die Rotwand. Ein eher unbekannterer und wenig genutzter über Geitau, von der Taubensteinbahn aus und der „klassische“ Weg vom Spitzingsee. Wir entschieden uns für letzteren, da dies die kürzeste und auch einfachste Variante bergauf ist. Zu Beginn ist man auf einer Asphaltstrasse unterwegs – nicht wirklich schön, aber nach einer halben Stunde haben wir bereits Forstweg unter den Füßen. Immer wieder wird die Sicht am Wegesrand frei und man blickt auf den Schinder, den Guffert und das Hintere Sonnwendjoch. Stetig geht es nun die breite Forststraße bergauf, vorbei an der pittoresken Wildfeldalm auf 1.600 Meter bis man nach rund zwei Stunden das Rotwandhaus erreicht. Wir legen hier unsere Mittagspause auf der großen Sonnenterrasse ein, bevor es in nur rund 20 Minuten auf den Rotwand Gipfel mit 1884 Metern geht.

Von dort hat man ein ganz tolles Panorama auf die umliegende Berge wie Aiplspitz oder den Wendelstein. Wir nehmen als Abstieg unseren Aufstiegsweg. Alternativ kann man auch übers den schöneren (aber längeren) Abstieg durch die Kümpflscharte zu den Gumpen am Pfanngraben ins Tal absteigen.

Die Daten:

Schwierigkeit: leicht, nicht Kinderwagen geeignet
Dauer: 3 1/2 Stunden, 800 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.
Start- und Endpunkt: Parkplatz Spiztingsee
Einkehr: Rotwandhaus
Highlights: Blick auf das umliegende Bergpanorama