Lieblingstouren im Sommer: Karwendel und Mangfallgebirge

Die schönste Saison des Jahres ist endlich angebrochen: der meiste Schnee hat sich in höhere Gefilde verzogen, die Bergwiesen sind saftig grün und die Tage lang genug für ausgedehnte Ausflüge. Alles ist nun auf “draußen ” programmiert, ob zu Fuß oder auf dem Mountainbike. Unsere letzten Wochenenden führten uns durch wilde Karwendeltäler und in das malerische Mangfallgebirge.

Mit dem Mountainbike durch das Karwendel:

– Scharnitz (964 Meter) – Kastenalm (1120 Meter) – Halleranger-Alm (1770 Meter) –

Vom großen Karwendelparkplatz in Scharnitz starten wir zunächst auf Asphalt, welcher alsbald in eine breite Schotterstraße übergeht. Bei nur leichtem Anstieg geht es gemütlich Richtung Karwendeltäler über die Gleirschhöhe zum Isarursprung und weiter zur Kastenalm. Noch ist es zu früh einzukehren, steht der anstrenge Teil der Tour noch bevor: ein rund 1.000 Meter schweißtreibender steiler Anstieg. Für sportlich ambitionierte Biker ein guter Fitnesstest, für andere gilt es das Radl für gut eine halbe Stunde zu schieben. Danach geht es jedoch flacher über weitere Serpentinen nach oben. Immer wieder durchqueren wir die Isar, bei höherem Wasserstand sollte man jedoch auf den Steg ausweichen. Hat man die hübsche Alm am Lafatscher Niederleger erreicht, ist der anstrenge Teil der Tour geschafft und es geht, begleitet von reichlich Panorama, Richtung Halleranger-Alm. Bei Kaiserschmarrn, Apfelschorle und schönstem Bergblick lässt es sich hier fantastisch verweilen. Die Abfahrt erfolgt über die Aufstiegsroute.
Variante: Wer keine Lust auf steile Schotterwege hat, kann ab der Kastenalm auch zu Fuß zur Halleranger-Alm oder Hallerangerhaus aufsteigen.
Auch schön: Von Scharnitz, über das Gleirsch- und Samertal auf die Pfeishütte (1922 Meter). Alles gut fahrbar, allein im Mittelteil muss das Rad gegebenenfalls ein kurzes Stück getragen werden.

Zu Fuß im Mangfallgebirge:

– Wildbach Kreuth (783 Meter) – Wolfsschlucht – Schildenstein (1613 Meter) – Königsalm (1115 Meter) –
Wir starten am großen Wanderparkplatz in Wildbach Kreuth und wandern gemütlich über Schotterwege und durch dichten Bergwald. Über Steine und Schutt folgen wir dem Bachlauf der Felsweißach in die Wolfsschlucht hinein. Schließlich erreichen wir einen Wasserfall – ab hier geht es entlang der weiß roten Markierungen steil bergauf. Ein Drahtseil sichert wo es nötig ist, bis es über ein leicht bewaldetes Bergstück wieder in vielen Serpentinen aufwärts geht. Es folgen weitere Felsstufen und eine schorfige Rinne, welche sich dank Drahtseil gut passieren lassen. Jetzt heißt es wieder aufatmen, liegt nun die schwierigste Passage hinter uns. Durch flacheres Gelände erreichen wir nach gut zwei Stunden den Rücken des Blaubergkamms, welcher mit seinen grünen Wiesen zum kurzen Verweilen einlädt. Wir folgen der Beschilderung zum Schildenstein, welche uns kurzweilig über eine Kammpassage und schließlich steil bergauf durch Latschen zu unserem Etappenziel, dem Gipfelkreuz des Schildenstein, führt. Zurück geht es über die Königsalm mit leckerem Kaffee und Kuchen und wieder hinab nach Wildbach Kreuth.
Auch schön: Die Überschreitung der Blauberge. Anstatt zum Schildenstein biegt man links über die Blaubergalm zur Haslerspitze (1862 Meter) ab. Über den Gipfel des Weißenbachkopf (1352 Meter) kehrt man wieder nach Wildbach Kreuth zurück.

Der Trinkrucksack: unser treuer Begleiter auf Tagestouren

Dank schönstem Wetter konnten wir bei diesen Tagestouren auf leichtes Gepäck setzen. Eine gute Gelegenheit den kompakten Trinkrucksack SOURCE RAPID auszuführen. Der “Kleine” ist wahlweise mit dem 2 oder 3 Liter Source Widepac Trinksystem ausgestattet. Dieses wird, für eine längere Kühlung, in einem isolieren Fach des Rucksacks verstaut. Zusätzliches Volumen gibt es mit einer 2 oder 3 Liter fassenden Außentasche, welche bei Bedarf auch abgenommen werden kann. Die kleine Außentasche hat drei Netztaschen, eine mit Reißverschluss, in welchem zusätzliches Material verwahrt werden kann. Eine komprimierte Regenjacke, Sonnencreme, Schlüssel, Geldbeutel, Riegel aber auch Biketool und Schlauch haben wir gut untergebracht.

Der RAPID ist schmal geschnitten und hat einen gepolsterten Rücken, welcher angenehm aufliegt. Auf breite Hüftgurte und Rucksackträger wurde verzichtet, was bei dem geringen Gewicht aber auch kein Problem darstellt. Uns gefällt insbesondere, dass der Trinkschlauch an einem Rucksackträger fixiert werden kann – kein nerviges Herumbaumeln, die Hände sind immer frei, was besonders beim Biken wichtig ist.

Der minimalistische RAPID SOURCE in unserer 2 Liter Variante erzieht auf jeden Fall zu Verzicht, über dessen positiven Effekt man sich aber bei 20 Grad Rampen oder steilen Bergpassagen mehr als freut. Das unverwüstliche Source Trinksystem hat sich bei uns bereits seit Jahren bewährt und ergänzt dieses Rucksackmodell perfekt. Kurzum: Der RAPID ist dank zurückhaltendem Design ein zeitloser wie auch solider Begleiter für Tagestouren, ob per Bike oder zu Fuß.


Produkttest. Das Testmaterial wurde von Source bereit gestellt.