Lieberdraussen auf der ISPO

Da liegen sie, die Tickets: lieberdraussen goes ISPO 2015. Aber was erwartet uns da eigentlich? Bewaffnet mit ISPO App und ersten Terminen geht’s los.

Worum geht es auf der ISPO?

Jährlich präsentieren rund 2.560 internationale Aussteller aus über 109 Ländern ihre neuesten Produkte aus den Bereichen Outdoor, Ski, Action, Performance Sports, Textrends, Health & Fitness und Sourcing auf der ISPO MUNICH. Die Messe gibt es bereits seit über 40 Jahren und dient Austellern als auch Besuchern vornehmlich als Präsentations- und Networkingplattform. Die ISPO ist dabei eine Fachbesuchermesse und ist damit sog. Sports Business Professionals vorbehalten. Da fühlen wir uns natürlich angesprochen.

Unser Eindruck

Wir quetschen uns in eine überfüllte U2 und sind zwanzig Minuten später im Outdoor Mekka. Pünktlich fünf Minuten vor Einlass reihen wir uns in die Schlange der wartenden Besucher. Auffällig viele Primaloft Jacken, Zustiegsschuhe und quietschbunte Outdoorrucksäcke gruppieren sich neben uns. Wir gehen in ‘zivil’. Die Stimmung ist wie auf einem Madonna Konzert, kurz vor Einlass. Naja, vielleicht doch eher ein Haindling Konzert. Punkt neun gehen die Schleusen auf und die Masse verteilt sich auf die zwölf Messehallen. Wir haben auch gleich unseren ersten Termin – natürlich am anderen Ende des Messegeländes.

Uns fallen fulminante Bauten auf – riesige Messestände der bekannten Platzhirsche. Vorbei an Mammut, Petzl, Bogner und Norrona, eine Reizüberflutung der besonderen Art. Wir möchten stehenbleiben, ausprobieren, anprobieren, fragen und am liebsten gleich einpacken. Neben diesen kostspieligen Bauten – die durchaus ihren Zweck erfüllen – gibt es in den dunklen Seitengassen ein ganz anderes Bild. Wir sehen ein Mädchen ohne Hose, Sekundenkleber und ein Stand für dauerhafte Haarentfernung. Muss wohl auch sein.

Nachdem es sich um eine Fachmesse handelt, dreht sich alles um: Termine. Rollköfferchen. Orderbücher. Ohne diese kommt man teilweise nichtmal auf den Stand. Oder man wird kritisch beäugt und (im wahrsten Sinne) gescannt. Mit großem Selbstbewusstsein verteilen wir Visitenkarten und fragen unsere Lieblingsstücke zum Testen an.

Unser Fazit:

Nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei. Vielleicht mit Rollköfferchen und Zustiegsschuhen. Vielleicht aber auch weiterhin beherzt und aufgeregt der Branche ein bisschen näher gerückt zu sein.

(barb + melli)