GIRO BAVARESE – Auf geht’s Bicis!

Gschmeidige Tour de Plaisir

Bei diesem Giro geht es nicht um Geschwindigkeit oder Rekorde. Hier geht es um den Genuss! Der Giro Bavarese ist kein Rennradrennen, sondern – wie die drei Jungs selber sagen – eine geschmeidige Tour de Plaisir. Aussicht genießen, Schwätzchen halten und nebenher ordentlich schnaufen. Die einzigartige Oldtimer-Radl-Ausfahrt ist ein wahrer Augenschmaus.

Bild: Bici Bavarese

Liebevoll restaurierte Stahlrahmen, verheißungsvolle Namen, wie Colnago, Basso und Campagnolo. Dazu stilsichere Vintage-Outfits und eine sympathische Portion Liebe zur Selbstdarstellung. Woll-Trikots und Retro-Caps, Lederhelme und Neoschrift. Es macht furchtbar Spaß hier zuzuschauen. Und noch viel mehr selbst mitzumachen.

40, 60 oder 100 km Bilderbuchlandschaft

Kurz, klassisch oder lang. Wir haben die Wahl zwischen verschiedenen Streckenlängen. Alle in kitschig-idyllischem Alpenvorland, zwischen Tegernsee, Spitzingsee und Schliersee. Die Valepp, für alle, die hier schon mal unterwegs waren. Mit schlappen 1400 hm auf der 60 km Tour durchaus eine kleine Herausforderung. Besonders wenn die alte Schaltung knarzt und im entscheidenden Moment sentimental reagiert. 

Bild: Bici Bavarese

Doch alle schlagen sich wacker! Sogar die Extrarunde auf die untere Firstalm wir von einigen tapferen noch in Angriff genommen. Auch ich quäle mich die 300 Höhenmeter auf steilem Schotterweg hoch, mit durchdrehenden Laufrädern und einer Herzfrequenz von 183. Oben werden wir mit Kaiserschmarren belohnt und nicht zuletzt mit der famosen Aussicht!

Die Strecke ist professionellst markiert. Mit aufmunternden Worten und rechtzeitigen Warnungen werden wir durch die liebliche Landschaft navigiert. Bei schlappen 32 Grad und wolkenlosem Himmel macht der Giro Bavarese seinem italienischen Vorbild alle Ehre. 

Bild: Bici Bavarese

Zwischendrin gibt es an strategisch wichtigen Punkten zünftige Brotzeitstationen und den nötigen Support. Einige Sponsoren versorgen uns mit Getränken, es gibt Kuchen, Obst, Radi und Pflanzerl. Ein Rahmenprogramm vor und nach der Tour sorgt für die Stimmung und den Austausch. Party, Pasta, Freibier, Tombola – auch nach der Tour werden wir würdig empfangen.

Bici Bavarese in Haidhausen

Florian, Max und Fabian sind die Macher hinter dem Giro Bavarese. Was sich anfühlt wie eine lässige Ausfahrt unter Freunden ist im Hintergrund top organisiert. Das Bici Bavarese, ein zauberhaftes Geschäft für Vintage Rennräder ist ihr eigentliche Leidenschaft. Gleichzeitig Viertel Treffpunkt, Werkstatt, Café und Shop. So wie man sich das vorstellt, im alten Italien, irgendwo ganz nah an Bayern, auf einem Zwischenstopp am Passo Monaco: mit stilechter Kaffeemaschine, offener Werkstatt, Zeitungsseiten von längst vergangenen Radrennen, jede Menge Originalzubehör wie Trikots oder Trinkflachen – und natürlich nicht zuletzt: einer feinen Sammlung von Vintage-Rennrädern mit klassischen Stahlrahmen. 

Dabei gelingt den Jungs mit Bici Bavarese (auch hier eine herrliche Kombination aus bajuvarischem Charme und italienischer Klangfarbe) der Sprung in die Moderne bravourös. Mit einem charaktervollen Logo und einem stylischen Wandfresko von Gabriel Holzer geben sie ihrem Geschäft ein stilsicheres Erscheinungsbild. Es macht Spaß hier abzuhängen, Kaffee zu trinken, über Räder zu plaudern und vielleicht irgendwann eines zu kaufen. Man findet hier also sein neues Lieblingsrad und gleichzeitig eine offene und frische Community zum Erhalt traditioneller (bayrischer) Rennradkultur.

Bild: Bici Bavarese

Wie Florian, Max und Fabian selbst sagen würden:

Servus und Konichiwa Bicis!

Bild: Bici Bavarese