Erste Hilfe: Pflasterglück und Pillenrausch

Jeder kennt die 112 als internationale Notrufnummer – auch für die Bergrettung in den Alpen. Aber es muss ja nicht immer gleich der Heli kommen. Ein Erste-Hilfe Set, sowie eine Notfallapotheke gehören für mich immer in den Rucksack, egal ob ich auf die Zugspitze will oder nur auf den Wallberg. Die meisten Verletzungen passieren dann, wenn man am wenigsten damit rechnet – und meistens, wenn alle kucken.

Zu meinem Erste-Hilfe Set. Irgendwann habe ich mir mal ein fertiges Set gekauft und es über die Jahre hinweg gepimt. Manche Dinge daraus habe ich unterwegs noch nie gebraucht und Andere dafür sehnlichst vermisst. Hier eine kleine Übersicht über Barbaras-Erste-Hilfe-Notfall-Verbandsmaterial-Set:

Pflaster in Wasserdicht, dehnbar, sensitiv, zum Klammern, für Blasen und die Fingerkuppe. Dreieckstuch, Verbandspäckchen, Kompressen, Handschuhe, Tape, Schere, Sicherheitsnadeln, Pinzette, elastische Binde, Desinfektionsmittel, Rettungsfolie.

Die Notfallapotheke ist ein weitaus schwierigeres Thema. Es gibt keine fertigen Sets zu kaufen, da so manches Medikament verschreibungspflichtig ist oder Unverträglichkeiten bestehen. Daher gibt es auch hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jeder muss für sich die Verantwortung übernehmen, was er nimmt, wieviel davon und wann. Daher ist dies meine ganz persönliche Barbaras-Notfall-Pillenbox:

Aspirin, Ibuprofen, Vomex, Pantoprazol, Immodium, Nasenspray, Schleimlöser, Wundsalbe, Magnesium, ein Antibiotikum für alle Fälle, Desinfektionsmittel und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.

Jemand hat mir neulich erzählt, dass es in Venedig jetzt Malaria gibt. Ich fürchte dieses Risiko werde ich eingehen müssen. Ich mag mein Leben am Limit.

 

 

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