Der Mensch lebt nicht vom Brot allein – manchmal muss es auch Gemüse sein.

Die warme Mahlzeit auf der Hütte – nach einem langen Tag am Berg ein tatsächlich essentieller Bestandteil einer Wanderung. Sauwetter draußen, heiße Suppe drinnen. Es darf ruhig deftig sein. Schließlich ist man nur einmal am Berg und hat sich sportlich betätigt.

SCHNIPO & CO

Wir sind nun bereits drei Wochen unterwegs. Es gab Schnitzel, Kasspressknödelsuppe, Spaghetti Bolognese, Würstel, Polenta und Kaiserschmarrn. Auf den Hütten wird frittiert, geknödelt, mit Speck versetzt und streng darauf geachtet, dass nichts vegetarisches oder gar veganes (außer schnöden Eisbergsalat) auf den Tisch kommt. 

RUCCOLA & FETA GELÜSTE

Nun stellen sich immer öfter ‘hüttenutopische’ Essensgelüste ein – oft bereits nach den ersten paar Metern einer Etappe. Und je länger man unterwegs ist, desto fantasievoller wird das avisierte Menü: eine Zucchini (Zustand egal: gegrillt, gedünstet, roh), Ruccola, Wildkräuter & Sprossen, ein warmes Croissant mit frisch gepresstem Orangensaft, ein Club Sandwich mit Speck und Ei, Omelette mit Spinat und Feta, Thaicurry oder einfach mal Sushi. Määäääp – gibt es natürlich nicht. 

HAMSTERKAUF

So kommt es im Tal, in welches wir ca. einmal die Woche hinabsteigen, zu Obst und Gemüse Hamstereinkäufen: Karotten, Bananen, Äpfel, Aprikosen und Pfirsiche wandern in unsere Rucksäcke. Allein das Fassungsvolumen begrenzt das Ausmaß unseres Einkaufs. Wir freuen uns dann jeden Tag wie ein Schnitzel über ein kleines gesundes Plus in unserem Speiseplan (und planen bereits gedanklich den nächsten Talbesuch;-)).

(Melli)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

12 − sechs =