Der Frühstücksbrei

Das typische Hüttenfrühstück: Zwei Scheiben (trockenes) Brot, Wurst, Käse. Nicht immer lecker und leider selten günstig. Lösungsversuch: Frühstücksbrei, natürlich Bio und bei einem Preis von ca. 0,80€ / Portion unschlagbar günstig. Reich an Ballaststoffen und laut Hersteller das „perfekte“ Rundumpaket am Morgen. Nur heißes Wasser oder Milch darauf, ziehen lassen, lecker – so steht es auf der Packung.

DER GESCHMACKSTEST

Ich probiere Frühstücksbrei mit Amaranth Basis, Apfel / Mandel und Frucht. Auch mein Mann muss mitmachen und freut sich auf die ausgewogene Mahlzeit am Morgen.

  1. Tag: Amaranth Basis – erstmal die Schnulli Variante mit heißer Milch. Ich taste mich langsam an das Thema heran. Hmmm – je nach Sichtweise schmeckt der Brei gesund bzw. sehr, sehr langweilig. Obst darauf – jetzt schmeckt es langweilig mit Obst.
  2. Tag: Apfel / Mandel im praktischen 1x Portionsbecher – jetzt mit heißem Wasser. Sieht aus wie Babybrei. Schmeckt nach Apfel mit Brei. Schwierig. Und irgendwie isst ja auch das Auge mit.
  3. Tag: Frucht – auch hier die Hardliner-Variante mit heißem Wasser. Ganz viel Banane und Heidelbeeren drauf (die gibt es natürlich in Unmengen auf den Berghütten – äh – nein) und den Brei verstecken – das Gehirn austricksen. Jetzt ist der Brei zumindest hübsch.
  4. Tag: Frucht mit frischem Obst und Schokostreusel – viele Schokostreusel. Einfach noch besser verschleiern. Und siehe da, es schmeckt. Ich fühle mich als Jamie Oliver des Frühstückbreis: aus offensichtlich schnöden Zutaten was Tolles zaubern.

 Fazit:

Ich packe meine Rucksack und nehme mit: Frühstücksbrei und Schokolade – vieeel Schokolade.  Alles wird gut und irgendwann auch lecker.

(Melli)

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